Das müssen wir erleben – 11.August
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„Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel. Elisa aber … sah ihn nicht mehr.“
2.Könige 2,11.12
Es ist nicht schlecht, wenn du dich auf einen „Elia“ verlässt, solange Gott ihn dir gibt. Aber vergiss nicht, das er irgendwann gehen muss und dich dann nicht mehr berät und anleitet, denn Gott will nicht, dass er hier bleibt. Schon wenn du daran denkst, sagst du vielleicht. „Ohne dieses Vorbild kann es nicht weitergehen.“ Aber Gott sagt, dass du weitermachen musst.
Allein an deinem „Jordan“:1 Nach der Trennung von deinem Lehrer gibt es Momente, da bist du ganz allein und niemand kann dir deine Verantwortung abnehmen. Jetzt musst du das anwenden, was du bei deinem Lehrer gelernt hast. Immer wieder bist du mit ihm in dieser Lage gewesen, aber jetzt bist du damit allein. Es hat keinen Zweck zu sagen, du könntest nicht gehen – die Situation ist da, es gibt keine andere Möglichkeit. Wenn du wirklich wissen willst, ob Gott so ist, wie dein Glaube ihn sieht, dann geh allein durch deinen „Jordan“.
Allein in deinem „Jericho“:2 Bei „Jericho“ hast du deinen Lehrer große Dinge tun sehen. Aber wenn du allein nach „Jericho“ kommst, hast du Angst die Initiative zu ergreifen und dich nur auf Gott zu verlassen. Du wünschst dir, jemand anders täte es für dich. Aber wenn du dich an das hältst, was du bei deinem Lehrer gelernt hast, dann wirst du wie Elisa ein Zeichen bekommen, dass Gott bei dir ist.
Allein in deinem „Bethel“:3 Bei „Bethel“ bist du völlig rat- und hilflos und hier fängt Gottes Weisheit an. Wenn du nicht weiter weißt und dich Panik überfallen will – lass dich nicht verleiten! Halte an Gott fest, dann wird er seine Wahrheit so sichtbar machen, dass klar zu erkennen ist, dass du ihn ehrst. Wende das an, was du bei deinem „Elia“ gelernt hast – gebrauche seinen „Mantel“ und bete.4 Entscheide dich, dich auf Gott zu verlassen, und suche auch nicht mehr nach Elia.